XVI Jugendfestival der Euroregion Pomerania in Walcz

10.06.2017

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Auf Einladung von “ Interreg“ reiste eine Gruppe von 27 Teilnehmern
und Betreuern des BCG e.V. Greifswald zu diesem fantastisch organisierten Festival nach Walcz in Polen. Unterkunft, Verpflegung und Betreuung zauberte bei bestem Wetter ein Lächeln auf die Gesichter der Teilnehmer. In komfortablen Reisebussen begann die Reise zusammen mit Teilnehmern vom BBW in Greifswald. Nach einer vierstündigen Reise entschädigte alle dann der nette Empfang und die Eröffnung auf der Festwiese. Ca. 400 Teilnehmer aus Polen und Deutschland wurden herzlichst begrüßt und der Landrat eröffnete dieses Festival. Die Verständigung wurde durch deutsch
sprechende Studenten unterstützt, aber die Boxer hatten den Dolmetscher in den eigenen Reihen, mit dem Boxer Robert Stromecki waren die Wege zu den Veranstaltungen, die Verhandlungen mit den Trainern uvm. abgesichert.Nicht alle Faustkämpfer fanden den passenden Gegner und blieben leider unbesetzt, aber das Erlebnis dabei gewesen zu sein entschädigte alle.
Außerdem sorgten sie für tolle Stimmung und Motivation der Kämpfer. Im Olympia Stützpunkt von Polen, bestens ausgestattet, trugen dann die Boxeleven ihre teilweise hochkarätigen Kämpfe aus. Sicher war nicht jedes Urteil nachvollziehbar, aber in Gegnersland war damit zu rechen.
So erwischte es in den ersten beiden Kämpfen der Juniorenklasse 48,00 und 52,00 kg Andrey Dereviashkin und Rafik Harutjunjan.
So ein Urteil wollte der Junior Agasi Margaryan im Limit 63,00kg nicht. Mit dem Gongschlag eröffnete er das Gefecht mit einer mehrmals geschlagenen Körper-Kopfkombinationen, die dem Gegner kaum Luft zum Atmen ließen. Wieder und wieder landeten seine Treffer ganz gezielt  und so blieb den Kampfrichtern nichts anderes übrig als Agasi den Sieg zuzusprechen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag.
Die technisch versierten Greifswalder Boxelevinnen, wie Chantal Tratz (50 kg) und Ani Manukyan (54 kg), demonstrierten dann exzellente Boxkunst. Nach ersten Schlaghageln resignierten beide polnische Boxerinnen und suchten ihr Heil in der Flucht.
Klare Punktsiege und ein Lob vom gegnerischen Trainer waren der verdiente Lohn. Der „ Doltscher“ Robert Stromecki, Limit bis 69 kg, erwischte einen harten Brocken  von Sparta Walcz. Keiner zog zurück. Es war ein auf und ab in dem der polnischer Boxer zum glücklichem Sieger gekürt wurde. So wollte der Schüler, Salman Haidari,(36 kg)das Seilquadrat nicht verlassen. „ Ich will einen Pokal mitnehmen“, so sein Ziel. Anfangs etwas zögerlich, der Trainer, Horst Femfert, fand die richtigen Worte in der Ringpause und schonwendete sich das Blatt. Punktsieger-Salman Haidari. Ihm gleich tat es dann
der wendige Rechtsausleger, Schüler bis 30 kg, Lucas Schultz. Geschickt demonstrierte er wie klassisch geboxt wird so dass Zuschauer und Trainer
nur staunen konnten. Siegessicher  fragte er nach dem Schlußgong mit verschmitztem Lächeln, „ war es so gut und hab ich jetzt den Pokal?“  Ein Nicken des Trainers sagte alles.
Schüler Lukas Glasow und Kadettin Melina Koplin konnten in ihren ersten Kämpfen wertvolle Erfahrungen sammeln, wenn es auch noch nicht zu einem Sieg reichte.
Auf 5 Einzel- und einen Mannschaftspokal im Gepäck ist die Mannschaft stolz. 
Die Abschlussfeier mit Siegerehrung und Dankesworten des Landrates war ein krönender Abschluss der 3 tollen Tage in Walcz.
Mit den besten Grüßen und auf ein baldiges Wiedersehen, wahrscheinlich in Brandenburg, verabschiedete er mit musikalischer Untermalung die Teilnehmer und wünschte eine gute Heimreise.
„Diese Festlichkeiten mit Wettstreiten in  verschiedensten Sportarten hat die Sportfreunde aus Polen und Deutschland wieder einen Schritt zusammen wachsen lassen“, so war die erste Ansage des Trainers wieder auf deutschem Boden.
Möglich wurde dieses Festival durch die Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds.
Em.