Unsere Geschichte

Der Box- und Freizeitclub e.V. Greifswald ( im nachfolgenden BCG genannt ), ging am 22.07.1998 aus dem damaligen Eisenbahner Sportverein Greifswald hervor. Dort bestand die Abteilung Boxen seit dem Jahre 1967.

09.05.2003, Greifswalder Box- und Veteranentreffen
Über 30 Greifswalder Boxer vergangener Jahre trafen sich zum 1. Box- und Veteranentreffen. Viele Jahre hatten sich die meisten Kämpfer von der HSG, BSG Motor, Vorwärts und ESV Lok nicht gesehen, so dass ein reger Gedankenaustausch herrschte. Als ältester Teilnehmer wurde der an den Rollstuhl gebundene 79-jährige Günter Zscherper begrüßt. Er war Erfolgsgarant in den 40er und 50er Jahren für den Greifswalder Boxsport. Roland Dietrich ist der einzige Boxsportler, der sich von den 50 Jahren bis heute als Boxer und Übungsleiter für den Boxsport engagiert. Dr. Volker Worm, langjähriger Mannschaftsarzt des BCG, überbrachte persönliche Grüße. Auch der Greifswalder Künstler Thomas Putensen war anwesend. Er stand von 1973-1978 für den ESV Lok im Ring und wurde 1975 DDR-Spartakiadesieger. Seid 2003 wird diese Treffen jährlich durchgeführt.

Als Präsident wurde Sportfreund Engelmann gewählt. Gründungsmitglieder waren der heutige Präsident (ab 2001)
Klaus Bahl, Horst Femfert, Hartmut Schröder, Sebastian
Sylvester, Werner Spomholz, Bodo Heidemann, Roland Dietrich und Elke Bayer.

Die heutige Führung bilden:

Klaus Bahl

Präsident

Rene Neumeister

Stellvertreter

Horst Femfert

Trainer

Renate Femfert

Schatzmeister

Christian Wendt

Jugendwart

Der Verein besteht aus ca. 80 Mitglieder, darunter befinden sich  52 aktive Sportler. Beginnend mit den 10-12 jährigen über die 13-15 jährigen, die 16-18 jährigen bis hin zu den Männern.
5 Boxbegeisterte Mädchen und eine große Anzahl an Freizeitsportlern komplettieren unseren Verein.
Den Sportlern wird die Möglichkeit eingeräumt unter professioneller Anleitung 5 mal pro Woche von 16.30 Uhr bis 20.00 Uhr in der Turnhalle der Käthe-Kollwitz-Schule, Brüggstr. zu trainieren.
Voraussetzung sind der Wille zu trainieren und je nach Alter den Monatsbeitrag in Höhe von 6,00 oder 11,00 € zu entrichten. Alles andere wird durch das engagierte Übungsleiterkollektiv unter
Leitung von H.Femfert getan.

Das es gut arbeitet, zeigen die jüngsten Ereignisse.

Frühere Erfolge kann unter den Seiten ~~Wettkampf~~Events~~Erfolge~~ nachlesen


1989 gab es durch Enrico Berger den 1. großen Erfolg, er wurde
Weltmeister bei den Junioren in Porte Rico im Weltergewicht.
Sebastian Sylvester wechselte im Jahre 2002 als DM bei den Junioren und
Teilnehmer an den Weltmeisterschaften in Bones Aires

zu den Profis und war der Europameister im Mittelgewicht, gleichzeitig ist
er Träger des Deutschen und Internationalen Deutschen Meistergürtels. Natürlich
orientieren sich die Boxer an seinen Erfolgen und versuchen ihm nachzueifern,
denn er schaut oft im Training vorbei und steht allen Rede und Antwort während er trainiert.

 
Zeitschrift BOX Sport, August 2005
In Greifswald ist Boxen
Familiensache
Renate Femfert, die stille Siegerin: ARD-Moderator Waldemar Hartmann (links) und Franz Beckenbauer überreichten ihr den Georg von Opel-Preis

Als Sebastian Sylvester in Nürnberg um die Europameisterschaft im Mittelgewicht boxte, saßen sie wieder alle vor dem Fernseher und zitterten mit ihrem Sebastian: Die Boxer des Box- und Freizeitclub Greifswald und allen voran natürlich das Ehepaar Femfert. Seit 35 Jahren leitet Horst als Trainer und Renate Femfert die Geschichte des Vereins. Mit Erfolg. Führ ihr ehrenamtliches Engagement wurde Renate Femfert bereits der Georg von Opel-Preis verliehen in der Kategorie „Die stillen Sieger“. Nicht nur Sylvester lernte sein boxerisches Handwerk in Greifswald, sondern auch Enrico Beyer, der Juniorenweltmeister von 1988. Kein Wunder, trainierte früher mit Fritz Sdunek einer der deutschen Top-Trainer den Nachwuchs in Greifswald.Boxen in Greifswald ist bei Femfers Familiensache. Enkelsohn Norman steht erfolgreich als Boxer im Ring, Sohn Rocco und Vater Horst Femfert bereiten die rind 30 Greifswalder Boxkämpfer als Trainer auf die
großen Turniere vor. Stolz ist er auf seine Nachwuchs-Boxer, die in diesem Jahr bei den nationalen Titelkämpfen abräumen konnten. Andre Miltzow holte in der Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm den deutschen Meistertitel bei den Kadetten, Schwergewichtler Tom Tiebussek schaffte es zum Vizemeister. Ole Hennings (Kadetten) und Christian Radke (Junioren9 wurden jeweils Dritter.Dabei sind die Bedingungen in Greifswald derzeit alles andere als optimal. Eine der zwei Trainingshallen wurde gerade baupolizeilich geschlossen. „Von einem auf den anderen Tag“, wie Horst Femfert klagt, „da mussten wir improvisieren.“ Und außerdem fehlte noch „der eine oder andere Sponsor, der die Vereinskasse etwas auffüllt, denn Vereine in dieser Größe haben große Existenzängste.“Aber aufgeben gilt nicht, schon gar nicht in Greifswald. Horst und Renate Femfert kündigen schon an: „Wir werden den, Großen’ weiterhin das Siegen schwer machen.“

Er hat das Boxen in Greifswald gelernt: Profimeister Sebastian Sylvester inmitten der Greifswalder Nachwuchsboxer

Trainer Horst Femfert leitet seit 35 Jahren die Geschicke beim Box- und Freizeitclub Greifswald

 

Rocco Femfert (rechts) als Trainer bei seinem Schützling Marco Link in der Ecke

 

Andre Miltzow (rechts) wurde in diesem Jahr Deutscher Meister der Kadetten, Tom Kiebussek Vizemeister

 

 

 

 
1995
1995 wurde von Frau Renate Femfert das Frauenboxen in Greifswald ins Leben gerufen, Ihr Mann Horst Femfert unterstützt sie natürlich mit vollen Kräften.